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Montag, 24. April 2017

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De Dood vun de Yuccapalm

Schwank von Linus Höke und Helge May

Nach Kugelfisch das nächste Stück der Erfolgsautoren - extra für die Niederdeutsche Bühne in Neumünster geschrieben.

 

Regie Ulrich Herold

Whalesongs und Mahnke Verlag

 

Premiere 31.12.16 – siehe Sonderveranstaltung

2. Premiere 13.01.17 20.00 Studio Theater

 

13.01.17 bis 22.01.17 und siehe Sonderveranstaltungen

 

Heide und ihr Neffe Gernot leben zusammen in einer alten, baufälligen Villa. Sie sind ein seltsames Paar: Während die exzentrische Heide ihren Lebensunterhalt damit bestreitet, solvente Herren mit Hilfe ihres selbstgebrauten Yuccalikörs um ihr Bares zu erleichtern, arbeitet der schrullige Komponist Gernot seit einer halben Ewigkeit an seiner modernen Oper "Wortknoten 5".

Unsere Geschichte beginnt im Winter. Heide hat beschlossen, ihren Liebling Horst, eine zwei Meter große Yuccapalme und Quelle ihres Likörs, im Wintergarten unterzubringen. Für Gernot eine Zumutung. Nicht nur, dass er bei eisigen Temperaturen in dem zugigen Glashaus leben und arbeiten muss – nun soll er sich den beschränkten Platz auch noch mit dem gigantischen Gewächs teilen, das zudem durch ständige Pollenexplosionen Gernots Allergie zum Blühen bringt. Obendrein ist er rettungslos in die hübsche Nachbarin Steffi verliebt, deren Auftauchen ihn jedes Mal das Denkvermögen kostet. In Gernot wächst der Hass auf die Yuccapalme. So kann er nicht arbeiten!

Als der Hehler Ratte auftaucht, den Gernot ab und an mit geklauten Silberlöffeln seiner Tante versorgt, klagt er ihm sein Leid. Horst muss weg! Ratte verspricht, einen Spezialisten zu besorgen. Dumm, dass es sich bei diesem Spezialisten um einen Killer handelt, der prompt zur Tat schreitet und Heides aktuelle Herrenbekanntschaft namens Horst gewissenhaft beseitigt. Da Heide ihrem Opfer vorher Unmengen ihres Yuccalikörs eingeflößt hat und Gernot die Leiche in der Nähe seines defekten Starkstrom-Instrumentes auffindet, glauben beide, einen Toten auf dem Gewissen zu haben.

So nehmen die Verwicklungen ihren Lauf. Jeder der beiden versucht im Folgenden, seine vermeintliche Tat zu vertuschen. Mit dem Ergebnis, dass das Misstrauen zwischen beiden wächst und der Verstorbene an den unterschiedlichsten Orten verborgen werden muss – auch vor den Augen der neugierigen Nachbarin. Auf dem Höhepunkt der Verwirrung taucht Killer Boris auf, der seinen Lohn einfordert. Heide und Gernot müssen sich schnell etwas einfallen lassen, steht doch nun ihr Leben auf dem Spiel! Die beiden Streithähne raufen sich zusammen und schmieden einen Plan, in dem todbringende Musikinstrumente, ein Kochrezept für Falschen Hasen und natürlich Heides geliebte Palme Horst eine große Rolle spielen. Mit zweifelhaftem Erfolg, denn leider bleibt es nicht bei dem einen Toten...

“Der Tod der Yuccapalme” ist ein schwarzer Schwank mit zahlreichen komischen Verwicklungen. Eine hohe Gagdichte und witzige, scharfzüngige Dialoge prägen den Stil des Stückes.

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