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08.04.19

Begeisterte Nostalgie op Platt

Wi sünd wedder wer - Vun Petticoat und Weertschopswunner" führte bei der Niederdeutschen Bühne...

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NBN bietet A-cappella-Musik und den Neurosen-Kavalier

Hereinspaziert:

Der NBN-Vorstand (v. links) Kassenführerin Ursula Kühl, stellvertretender Chef Frank Juds, Schriftführerin Ursel Schmidt und Bühnenleiter Jörgen Oerter freuen sich. Foto: Ermel

 

Holsteinischer Courier,
23. Juni 2012, von Thorsten Geil

Neumünster. Die Niederdeutsche Bühne (NBN) plant schon mit Hochdruck die nächste Theatersaison. Am 5. Oktober hebt sich zum ersten Mal der Vorhang. Auch in ihrer 90. Spielzeit hat sich die NBN wieder einiges vorgenommen: Sechs eigene Inszenierungen stehen auf dem Spielplan, und dazu kommen wieder einige Sonderveranstaltungen.

In der Reihe "To Besöök bi de Nedderdütschen" tritt am 21. September die A-cappella-Formation "Tonart" aus Bordesholm auf. Reimer Bull erzählt Geschichten, und eine Weihnachtslesung wird es ebenso geben wie einen erneuten Auftritt der Tanzschule Tavormina.

Die Kernkompetenz der NBN bleibt aber das Theaterspiel, und den Auftakt macht am 5. Oktober die Komödie "Bella Donna" von Stefan Vögel als niederdeutsche Erstaufführung. Regie führt Ulrich Herold (Köln).

Weiter geht es am 2. November mit "Denk di doch wat anners ut", einer Komödie von Norman Robbins mit dem Originaltitel "Akt mit Blume"; Regie führt Birgit Bockmann. Oerter: "Das ist eine rasante Verwechslungskomödie."

Am 31. Dezember kommt bei der 46. Silvesterpremiere "Der Neurosen-Kavalier" zur Aufführung. Hier führt zum ersten Mal Kai-Uwe Holsten die Regie bei der NBN. 

Ein ganz besonderes Stück erwartet das Publikum mit "Frauke Petersen", Untertitel "Die Heilige Johanna der Einbauküche" (Premiere am 15. Februar). Erst zum zweiten Mal in der NBN-Geschichte wird damit ein Ein-Personen-Stück gezeigt. Regie führt Frank Grupe, ein Könner vom Ohnsorg-Theater. Wer als "Frauke Petersen" auf der Bühne stehen und einen Seelen-Striptease zeigen wird, wollte Oerter noch nicht verraten.

Am 15. März geht es weiter mit der Komödie "Halve Worheiten" von Sir Allen Aykborn. Als Regisseur bürgt Wolfgang Schütz für eine unterhaltsame und auf den Punkt gespielte Inszenierung.

Zum Abschluss gibt es am 12. April den Komödien-Klassiker "Ja, so en Kerl bün ik" von Hans-Joachim Preil. Dieses leichte Stück hat die NBN 1989 schon einmal gezeigt. Die Regie führt Bühnenleiter Oerter.

Für ihn ist klar: "Es wird immer schwerer, das Programm, die Regisseure und die Besetzungen zusammenzustellen." Das liegt auch daran, dass drei Stücke aus der vergangenen Saison bei auswärtigen Gastspielen wieder aufgenommen werden, und das bindet die jeweiligen Darsteller. Der Aufwand ist enorm, denn wer bei der NBN spielt oder inszeniert, hat wochenlang kaum einen freien Abend. Oerter fasst das so zusammen: "Man muss schon ganz schön verrückt sein, um dieses Hobby zu pflegen."

 

25.06.2012 08:30 Alter: 7 Jahre